BARF-Ist das wirklich was für mich?

Der Hype um BARF....Biologisch artgerechte Rohfütterung. Da sind die voll-BARFer die ausschliesslich Fleisch füttern mit ein ganz klein wenig Gemüse, solche die ihren Hunden am liebsten ganze Beutetiere in den Garten legen möchten, sogenannte Frischfütterer die ihren Hunden das Gemüse kochen oder jene die ihren Hunden alles kochen. Dann gibt es da das Gegenlager der Trockenfütterer die überhaupt nicht verstehen können, warum jemand die Gesundheit seines Hundes  auf's Spiel setzt, ihm frische Nahrungsmittel füttert und damit unter Umständen Mangelerscheinungen provoziert.

Man sieht, es ist schwierig.....Alle haben Argumente....

Als ich mit BARF zum ersten Mal in Kontakt gekommen bin war dieser Hype noch bei weitem nicht so gross.

Mein Hund hatte ständig Hotspots und Durchfälle und ich wusste mir nicht mehr zu helfen. Eine ganz ganz liebe Freundin von mir, die ich damals frisch durch ein Forum kennengelernt habe und die heute  nach wie vor meine erste Anlaufstelle, Unterstützerin und gute Fee ist wenn ich Hilfe brauche sagte damals zu mir: "Geh, kauf Pferdefleisch und füttere deinem Hund 2 Monate lang nur das mit Kartoffeln".

Für mich tönte das doch sehr merkwürdig.Ich hatte doch alles an Futter durch.Jedes nur Erdenkliche hatte ich versucht, nichts hat geholfen und jetzt kommt die mit Pferdefleisch und Kartoffeln.So was Banales......

Aber ich hab ihr vertraut und es versucht.Und mein Hund hatte innerhalb weniger Wochen weder Hotspots noch Durchfälle.

Trotzdem kam ich nie ganz vom Trockenfutter los, ich füttere Heute noch ab und an Trockenfutter.

Wenn ich in den Ferien bin, wenig Zeit habe oder wenn sie gehütet werden. Und ich habe kein schlechtes Gewissen dabei. Klar ist frisch immer besser. Und sofern möglich erhalten meine Hunde das auch.

Ich liebe Kräuter, bin begeistert wenn meine Hunde 500g Pansen am Stück "inhalieren" und gönne es ihnen von Herzen, wenn sie ein ganzes frisches Rinderohr mit Fell im Garten verputzen. Wieder mal so richtig "HUND" sein...Dürfen sie ja sonst schon kaum mehr ;-)



Sie sind neugierig aber haben tausend Fragen? Ist BARF wirklich soooooo schwer? Muss ich alles roh füttern? Was ist mit Salmonellen? Wie umfangreich muss ein Plan sein? Wie steht es mit MANGEL? Wie teuer ist es? Wie aufwendig ist es?

Ich kann Sie beruhigen:

Ihr Hund wird nicht an Mangelernährung sterben wenn Sie mit BARF anfangen.Sie werden nicht tagelang in der Küche stehen müssen und mit Schweissperlen auf der Stirn Mahlzeiten zubereiten,während Ihnen für sich selber nur noch Zeit bleibt, eine Pizza in den Ofen zu schieben. Es wird Sie nicht mehr kosten als ein hochwertiges Trockenfutter für das Sie beim Tierarzt oder im Fachgeschäft zahlen. Wir sagen: 10 Kg Hund sind für Fr.1.50 - Fr.2.00 am Tag gut zu füttern.Wieviel kostet eine Tasse Kaffee im Restaurant ?

Trockenfutter enthalten oftmals praktisch nur tierische Nebenerzeugnisse, minderwertige Getreidenebenerzeugnisse und Komponenten, aus denen die Hunde kaum etwas Verwertbares holen können.

Das ist auch der Grund, weshalb Trockenfutter  mit einem Vitamin-Mineralstoff-Gemisch angereichert werden und meist übervitaminisiert sind und das meiste davon können die Hunde gar nicht aufnehmen.

Wenn man frische Lebensmittel füttert, ist die Bioverfügbarkeit um ein vielfaches höher. Das heisst, aus frischen Lebensmitteln können unsere Hunde und Katzen viel mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente holen

Ist bei uns ja auch so.

Die Fertigfutter-Industrie will uns Glauben machen, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Tiere frisch so zu ernähren, dass sie gesund bleiben, und viele glauben das. Aber die Evolution lehrt uns etwas anderes.

Sie haben bis jetzt ja schliesslich überlebt....Man kann sich fragen, wie sie das geschafft haben.In der Wildnis, in mageren Zeiten ohne rechte Beute, ohne Medizin und Trockenfutter. Also kann man davon ausgehen, dass ein Beutetier in seinem Nährstoffgehalt den Bedarf seines Jägers ja offensichtlich deckt.Sonst wären sie ja ausgestorben und das relativ schnell....Oder nicht?

 

Aber wie auch immer:

BARF soll in den Tagesablauf passen, es soll Spass machen, machbar sein und keine schlaflosen Nächte verursachen. Pläne sind in Ordnung solange sie für den Halter nicht zu kompliziert sind.

Am besten arbeitet man nach dem Schema Beutetier. Denn das ist das, was die Natur auch tut.Und die Evolution zeigt, dass es funktioniert.

Wir versuchen so gut als möglich, dem Beutetier so nahe wie möglich zu kommen indem wir uns daran orientieren, woraus ein Beutetier besteht und was von einem in der Wildnis erbeuteten Beutetier gefressen wird.

Dabei orientieren wir uns auch an den Lebensumständen des jeweiligen Tieres, seiner gesundheitlichen Verfassung, der Machbarkeit für den Hundehalter und fangen meist recht einfach an.

Wichtig dabei ist, dass wir hochwertige Nahrungsmittel füttern. Fleisch nicht von irgendwoher, sondern aus Humanproduktion. Dann ist es auch geprüft und kontrolliert. Innereien im richtigen Verhältnis, Zusätze mit Bedacht und bei Bedarf.Frische Gemüse und Früchte oder hochwertige Trockenware.Gute Öle, ein wenig Kräuter und dann kann man davon ausgehen, dass das Tier gesund bleibt.

Die Ängste die geschürt werden sind immens, die Verunsicherung ist riesig und ich habe Verständnis dafür.

Überall hört man gute Ratschläge. "Mach es so". "Neiiiin, das ist völlig Falsch"."Ach ja? Uns hat man gesagt, das sei gut?". Es kursieren unglaublich viele Gerüchte um das Thema und viel Halbwissen wird verbreitet.

Der Hündeler-Kollege, die Nachbarin, der Tierarzt, die beste Freundin, die Zeitschrift, das Fernsehen, das Internet...

Das Internet ist riesig. Und jeder kann mal schreiben was er denkt.....Auch ich übrigens ;-)

 

Sie wollen BARF kennenlernen?

Sie werden sich etwas in die Materie einarbeiten müssen, darum herum kommen sie nicht.

Sie müssen lernen was Ihr Hund braucht und in welcher Zusammensetzung Sie es füttern müssen.

Aber Sie müssen das nicht alles an einem Tag können. Sie dürfen hineinwachsen und dann erscheint es auch nicht so kompliziert.

Ihr Tier braucht nicht alle Nährstoffe in der genauen Zusammensetzung an jedem Tag.

Das ist die Vorgabe der Futtermittelindustrie und das gibt es auch nur dort, mit den chemischen synthetischen Cocktails, die auf das Futter aufgesprüht werden bevor es abgepackt wird.Die Natur kennt das nicht.

Auch bei uns funktioniert das nicht so.

Oder wissen Sie ganz genau, ob Sie Heute alle Nährstoffe, Spurenelemente und Vitamine zu sich genommen haben die Sie brauchen? Nicht?

Ehrlich gesagt: Ich auch nicht ;-)

Versuchen Sie es einfach.

Und wenn sie Anfangs auch nur aus Spass ab und an Ihrem Hund eine frische Mahlzeit gönnen...auch das ist erlaubt!

Was wir tun und was wir nicht tun

-Wir beraten unsere Kunden rund um die Ernährung mit frischen Lebensmitteln.

-Wir helfen dabei, den Einstieg in die Frischfütterung zu finden indem wir Eckdaten vermitteln.

 

-Wir stellen KEINE Diagnosen!

-Wir empfehlen KEINE Medikamente

-Wir sind KEIN Ersatz für den Tierarzt! Sollten wir es für nötig befinden, weisen wir Kunden weiter zu ihrem Tierarzt oder  

  dem Tierheilpraktiker

-Wir übernehmen KEINE Verantwortung für Fütterungsfehler. Die ausgewogene Fütterung liegt in der Verantwortung

  des Halters

- Vegane Ernährung wird von uns NICHT unterstützt! Hunde und Katzen sind wissenschaftlich nachweislich Carnivore

   Wir sind aus diesen Gründen auch nicht bereit, vegane Fertigfutter in unserem Sortiment zu führen.

 

Kontakt:

Pfoten-Bistro GmbH

Kirchweg 2

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